Fleischkunde

3 Tipps gegen Foodwaste rund um Fleisch

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Eine ganze Million (!) Tonnen Essen landet jedes Jahr im Müll: Aber das muss nicht sein. Wir zeigen dir, wie du deinen Foodwaste rund um Fleisch minimieren kannst.
  1. Menüplan aufstellen
    Klingt simpel – ist es auch! Viel zu oft kaufen wir hungrig ein und schaffen es dann nicht, alles aufzuessen. Hierzu gibt es einen einfachen, aber wirkungsvollen Tipp: sich einen Menüplan aufstellen, aber dann nur für fünf anstatt für sieben Tage einkaufen. Denn es kommen immer mal wieder spontane Einladungen unter der Woche dazu oder man hat einfach den eigenen Hunger überschätzt: Deshalb ist es am einfachsten, nicht für die gesamte Woche, sondern für fünf Tage einzukaufen.

  2. «Nose to Tail»
    «Nose to Tail» bedeutet, dass man als Fleischesser nicht nur die Edelstücke wie Filet und Entrecôte isst, sondern das ganze Tier verwerten kann. Wir Schweizerinnen und Schweizer sind aber fast Weltmeister im Edelstücke-Essen, sodass diese Stücke sogar importiert werden müssen, um die Nachfrage zu decken. Aber das muss nicht sein! Auch Bäggli, Schulter, Rippli etc. sind tolle Stücke, aus denen sich ein leckeres Essen zaubern lässt. Einziger Knackpunkt: die Zeit und die Grösse.
    Doch auch hier gibt es einen einfachen Tipp: zusammen kochen. Warum nicht einmal pro Monat mit Freunden eine grosse Portion Fleisch kochen, vakuumieren und tiefkühlen? Die Zeit vergeht wie im Fluge und man hat auch gleich vorgesorgt für den kommenden Monat. Win-win! Bei uns findest du viele tolle Ideen für Schmorgerichte. Zum Beispiel ein Lammgigot mit Feigen in Rotwein geschmort.

  3. Das richtige Aufwärmen
    Wer Tipp eins und zwei befolgt, kann eigentlich nur noch an Tipp drei scheitern: dem richtigen Aufwärmen. Denn alles Vorkochen und Planen nützt nichts, wenn man seinen Teller aus der Mikrowelle nimmt und dann merkt: Igitt, das ist zäh und ungeniessbar! Auch hier ist der Tipp vom Koch so simpel wie wirkungsvoll: Fleisch immer in der Sauce kurz erwärmen. Warum? Damit bleibt das Fleisch schön saftig und vor allem wird es schonend erwärmt. Damit müsst ihr eure Resteverwertung nicht mehr als Menü zweiter Klasse anschauen, sondern könnt nochmals genauso schlemmen wie am Vortag!