Kommunikationsprogramm 2025/2026

Rindfleisch-Produzent Franz Burri
Rindfleisch-Produzent Franz Burri
Die Schweiz ist international bei Nachhaltigkeit und Tierwohl über die gesamte Wertschöpfungskette führend. Schweizer Fleisch verfügt über erhebliche Mehrwerte und ist von hoher Qualität. Diese gilt es zu kommunizieren und damit eine hohe Wertschätzung und Anerkennung für Schweizer Fleisch zu erreichen.

Ziel Nr. 1: Schweizer Fleisch geniesst hohe Wertschätzung und Anerkennung

Fleisch ist ein Nahrungsmittel, für dessen erfolgreiche Vermarktung dem Vertrauen der Konsumenten höchste Priorität zukommt. Mit Information und Aufklärung werden Wertschätzung und Anerkennung erhöht und erhalten. Darunter fällt die Sensibilisierung der Konsumenten für die hohen Tierhaltungs-, Verarbeitungs- und Hygienestandards sowie die hohe Qualität und die Mehrwerte von Schweizer Fleisch und Fleischprodukten. Dies in einem Umfeld, in dem durch Liberalisierung und Globalisierung der Märkte die Konkurrenz aus dem Ausland immer stärker wird.

Ziel Nr. 2: Fleisch ist als gesundes und hochwertiges Nahrungsmittel geschätzt

Eine gesunde, genussvolle Ernährung steht bei Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten im Vordergrund. Fleisch verfügt über die wesentlichen Eigenschaften, um diese Bedürfnisse abzudecken. Als Lieferant von hochwertigen Proteinen sowie von wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen weist es zentrale positive Werte auf, die als Basis für ein erfolgreiches Marketing dienen. Mit einem professionellen Marketing für Schweizer Fleisch werden diese Werte zu Gunsten der Branche genutzt. Zu kritischen Fragen in der Ernährung, zur Umweltproblematik und zur Ethik usw. werden glaubwürdige Antworten geliefert. Den Zielgruppen werden die Hochwertigkeit von Schweizer Fleisch fokussiert und kontinuierlich kommuniziert.

Ziel Nr. 3: Für die Marktteilnehmer bestehen gute Rahmenbedingungen

Mit der Marketingkommunikation für Schweizer Fleisch durch Proviande in Zusammenarbeit mit der Branche besteht eine zentrale Plattform, die das Image der Fleischbranche als Ganzes stärkt. Die Marktteilnehmer können auf dieser Basis aufbauen und vom Basis-Sympathie-Effekt profitieren. Dadurch werden die individuellen Massnahmen der Marktteilnehmer verstärkt.

Ziel Nr. 4: Wichtige Vermittler sind Botschafter für Schweizer Fleisch

Mediziner, Ernährungsberater, Lehrer, allgemeine Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegungsbetriebe, aber auch Medien sind wichtige Multiplikatoren. Durch gezielte, kompetente Kommunikation werden diese Multiplikatoren gewonnen, damit zusammen mit deren Unterstützung ein positives Umfeld für Schweizer Fleisch und Fleischprodukte geschaffen wird. Kontinuierliche Information und Kontakte tragen dazu bei, die Unterstützung dieser Vermittler zu sichern.

Basiskampagne

  • «So isst die Schweiz» ist nicht nur der Titel unserer neuen Basiskampagne, sondern ein Statement für den hohen Stellenwert bewussten Fleischkonsums in der Schweiz.
  • Sie fokussiert zielführend auf die andere Seite der Wertschöpfungskette, nämlich die Menschen am Esstisch.
  • Eben jene 96 % der Schweizer Bevölkerung, die regelmässig Fleisch essen, sollen dies mit gutem Gewissen und Wissen um die Schweizer Produktionsbedingungen tun können.
So isst die Schweiz
  • Die Bedeutung von Fleisch als wertvolles Lebensmittel und unabdingbarer Bestandteil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung soll verdeutlicht werden.
  • Die Vorteile von Schweizer Fleisch gegenüber ausländischem Fleisch, insbesondere in Sachen Tierwohl und Nachhaltigkeit, sollen bewusst gemacht werden.
Bruttokontakte
  • Konsumierende sollen sich trotz höherem Preis bewusst für Schweizer Fleisch entscheiden, wovon auch der neue Claim «Meine Wahl» zeugt.
  • Einsatz: TV, Onlinemedien, soziale Medien, Kino, Digital Out of Home (digital ausgespielte Aussenwerbung)
  • Selbstverständlich finden auch die beliebten Porträts von Fleischproduzentinnen und -produzenten 2026 ihre Fortsetzung – in Publireportagen, in den sozialen Medien und im Kundenmagazin «à point».

Online

schweizerfleisch.ch

  • Die Plattform für alle Fragen rund ums Fleisch
  • Ihr nutzenorientierter Content rund um Rezepte und Fleisch- zubereitung führt die Konsumentinnen und Konsumenten direkt zu den Argumenten, die für Schweizer Fleisch sprechen: Nachhaltigkeit, höheres Tierwohl, ÖLN, kurze Transportwege etc.
  • Kennzahlen und Fakten
    – Jährlich über 10 Millionen Seitenaufrufe
    – Hohe durchschnittliche Verweildauer von über 2 Minuten

Social Media

  • Mindestens 5 Beiträge pro Woche auf TikTok, Instagram, Facebook, YouTube und Pinterest
  • Vielfältiger Mix an Beiträgen für die verschiedenen Zielgruppen und Botschaften: Rezepte zum Nachkochen, Zubereitungstipps und weiterhin Porträts von Landwirtschafts-, Metzgerei- und Gastronomiebetrieben
Online
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Verbänden und Betrieben aus der ganzen Wertschöpfungskette
  • Kennzahlen und Fakten
    – Über 6 Millionen erreichte Nutzer
    – Hohe durchschnittliche Wiedergabedauer von über 10 Sekunden über alle Plattformen
    – Über 120’000 plattformübergreifende Follower

Newsletter

  • Saisonale Rezepte, praktische Zubereitungstipps und spannende Fakten rund um Schweizer Fleisch
  • 8 Newsletter «Fleisch News» pro Jahr mit über 16’000 Abonnenten (+34% gegenüber Vorjahr), einer Öffnungsrate von über 50% und einer Klickrate von über 30%
  • 12 Newsletter «Rezepte des Monats» pro Jahr mit über 6’000 Abonnenten, einer Öffnungsrate von über 80% und einer Klickrate von über 35%
Newsletter

Sponsoring und Events

Sponsoring und Events

Gastronomie

50% des Fleischkonsums finden ausser Haus statt. «Schweizer Fleisch» hilft darum Gastronominnen und Gastronomen, sich gegenüber ihren Mitbewerbern abzuheben und sich heimatverbunden und nachhaltig zu positionieren.

  • Profilierung von Schweizer Fleisch im wichtigen Absatzkanal
    der Gastronomie
  • Das gastronomische Angebot soll sowohl die Landwirtschaft vor Ort, die lokale Esskultur als auch die Beziehung zwischen Anbietern und Lieferanten fördern.

«La Cuisine des Jeunes» 

  • Wettbewerb für Jungköchinnen und Jungköche als Nachwuchsunterstützung in der Gastronomie
  • Kochwettbewerb im Mai 2025 in der Welle7 in Bern: Unter dem Motto «Pork on a fork» gewinnt Remo Messerli vom Restaurant Wein & Sein in Bern den Kochwettbewerb.
  • Reichweite Fachmedien (Print/digital): 3 Mio. Kontakte
  • Websitebesuche: 8'000 Besucherinnen und Besucher
  • Social-Media-Kanäle: 2 Mio. Impressionen
Gastronomie

Bildung/Nachwuchsförderung

  • Förderung von Kochkursen für Kinder an Schulen mit dem Projekt «Kids ab an den Herd» 
  • Elektronische Plattform zur Wissensvermittlung für angehende Berufsleute Köchin EFZ / Koch EFZ 

Public Relations

  • Imageanzeigen in den Gastro-Medienmagazinen
  • Eigene Produzenten- und Gastro-Geschichten in den Gastro-Medienmagazinen
  • Publikationen in Fach- und Branchenmedien für eine sinnvolle Positionierung im Marktumfeld 

Partnerschaften 

Diverse Engagements mit wichtigen Partnern aus der Gastronomie: 

Spezial-Zielgruppen

Neues Kundenmagazin «à point» 

  • Lancierung des neuen Magazins «à point» für alle, die gerne Fleisch geniessen und mehr darüber wissen möchten
  • Saisonale Rezepte, Spannendes rund um Fleisch und Herkunft, wertvolle Tipps rund um die Fleischzubereitung, Genussregionen aus der ganzen Schweiz. Attraktive Wettbewerbe
Spezialzielgruppe
  • 3 Ausgaben in Deutsch und Französisch pro Jahr
  • Gesamtauflage in allen Sprachen von ca. 100’000 Ex. pro Ausgabe
  • Distribution via Metzgereien, Gratisabonnemente sowie teilweise ausgewählte Magazinbeilagen (über 7’000 Abonnenten)

Ernährungsberatende

Schulen

  • Schwerpunkt WAH, Zyklus 3
  • Weiterentwicklung Konzept «Schule» und Start Umsetzung des neuen, modular aufgebauten Lehrmittels zum Thema «Fleisch»

PR-Artikel und Online

Vertiefte Information über die Fleischproduktion und die Wertschöpfungskette in der Schweiz

  • Fokus auf Rahmenbedingungen für eine ökologische, nachhaltige Produktion mit den Themenschwerpunkten Umwelt, Tierwohl und Ernährung
  • Reichweite: rund 6 Mio. Bruttokontakte in Print sowie rund 1 Mio. Impressionen auf Online-Artikel
Publireportagen

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

  • Über 13 Medienmitteilungen zu ganz verschiedenen Themenbereichen wurden 2025 herausgegeben, u.a. zu dem gestiegenen Fleischangebot, der neuen Basiskampagne für «Schweizer Fleisch», der Generalversammlung, der Einstellung des DNA-Herkunfts-Checks, der Anpassung des Finanzierungsreglements etc.
Medienmitteilungen
  • Proviande pflegte Medienkontakte in der Deutschschweiz und der Romandie, sowohl mit der Tagespresse wie auch mit Fachblättern. Ebenfalls wurde Proviande in einigen TV-Beiträgen erwähnt.

Projekt mit Partnern

  • Der Bund will die vermeidbaren Lebensmittelverluste bis 2030 gegenüber 2017 um 50% reduzieren. Die Branche übernimmt mit der Unterzeichnung der Vereinbarung zur Reduktion von Lebensmittelverlusten Verantwortung.
  • Proviande beteiligt sich an den Diskussionen von «Klimatisch» (Scope 3) und hilft aktiv mit bei der Entwicklung von Messinstrumenten für die einheitliche Dokumentation der Reduktion von Klimagasen in der Land- und Ernährungswirtschaft.

Politarbeit

Insbesondere die Diskussionen rund um das Entlastungspaket 2027 und mögliche Sparmassnahmen zulasten der Landwirtschaft beschäftigten die Branche. Proviande setzte sich gemeinsam mit Partnern dafür ein, die volkswirtschaftliche Bedeutung der Tierproduktion und der damit verbundenen Arbeitsplätze sichtbar zu machen.

  • Die Ergebnisse des nationalen PFAS-Monitorings des Bundes führten zu politischen Vorstössen und Diskussionen über den Umgang mit Umweltkontaminanten. Proviande begleitete diese Debatte eng und setzte sich für ein koordiniertes Vorgehen entlang der gesamten Lebensmittelkette ein, mit Fokus auf Risikobeurteilung, Endproduktkontrolle und Konsumentenschutz.
  • Auf europäischer Ebene sorgten regulatorische Vorstösse zur Benennung pflanzlicher Fleischalternativen für Aufmerksamkeit. Proviande positionierte sich klar für transparente und kohärente Regelungen und verfolgte die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf den Schweizer Markt und die nationale Gesetzgebung.
  • Der bilaterale Zolldeal zwischen der Schweiz und den USA löste politische und mediale Diskussionen über Importkontingente und deren Auswirkungen auf die Landwirtschaft aus. Proviande ordnete die vorgesehenen Massnahmen sachlich ein und betonte die Bedeutung unveränderter Schweizer Standards bei Lebensmittelsicherheit, Deklaration und Tierwohl.
  • Mit Blick auf die Agrarpolitik ab 2030 brachte sich Proviande in die Diskussionen zur Weiterentwicklung der politischen Rahmenbedingungen für die Tierproduktion ein. Ziel war es, Planungssicherheit zu schaffen und die Voraussetzungen für eine nachhaltige, marktorientierte und gesellschaftlich akzeptierte Fleischproduktion zu stärken.

Ausblick 2026

Basiskampagne/PR

  • Fortsetzung der neuen Basiskampagne «So isst die Schweiz» mit den Endkonsumentinnen und -konsumenten
  • Weiterführung von PR-Artikeln in reichweitenstarken Online- und Printtiteln

Medien und Öffentlichkeitsarbeit

  • Unser brancheninternes Informationssystem «Radar» soll weiterentwickelt werden, um Mitteilungen rascher und
    unkomplizierter versenden zu können.
  • Proaktives Kommunizieren – wir wollen als Branchenorganisation weiterhin unsere Kernthemen pflegen und dazu
    kompetent Auskunft geben können.

Gastronomie

  • «La Cuisine des Jeunes» im Mai 2026 unter dem Motto «The Veal Deal»
  • Unterstützung der wichtigsten Gastro-Partner
  • Promotionen beim Fleisch-Grosshandel
The Veal Deal

Spezialzielgruppen

  • Neues Magazin «à point»: 3 Ausgaben in Deutsch und Französisch im April, August und Dezember, weitere Distributionskanäle erschliessen
  • Schulen: Umsetzung des neuen Lehrmittels zu Fleisch. Lancierung von mindestens zwei Modulen in Q4/26
  • Newsletter: weitere Abonenntinnen und Abonnenten gewinnen

Online-Medien

  • 5 Beiträge pro Woche für die «Schweizer Fleisch»-Kanäle auf TikTok, Snapchat, Instagram, YouTube und Facebook
  • 2 Beiträge pro Woche für die «Viande Suisse»-Kanäle auf TikTok, Snapchat, Instagram, YouTube und Facebook
  • Website: monatlich neue Themen auf der Startseite inkl. Rezepten, Artikeln mit Zubereitungstipps, Weiterführung der Porträts aus der Wertschöpfungskette Fleisch etc.
  • Zusammenarbeit mit einer neuen Social-Media-Agentur
Online Medien Ausblick

Sponsoring und Events