Der feine Unterschied

Unser feiner Unterschied – Transparenz

Susanne und Jean-Daniel Staub, Geflügelproduzenten aus Cuarnens VD
Wie schon sein Vater betreibt Jean-Daniel Staub auf dem kleinen Familienbetrieb im waadtländischen Cuarnens eine Hühnermast. Dabei setzt sich Staub ganz besonders für das Tierwohl ein.

Ein offenes Haus war der Hof der Staubs schon, als Jean-Daniel noch ein Kind war. Und auch heute noch ist man bei Susanne und Jean-Daniel Staub jederzeit willkommen. Den Kontakt mit Menschen schätzen die beiden sehr.

Hofbesuch

Ein guter Grund, den Hof der Familie Staub zu besuchen, sind die Blumenfelder. Dort kann man sich seine Sträusse selber pflücken und sehr wahrscheinlich wird man dabei auch auf Susanne oder Jean-Daniel treffen. Kommt man mit den beiden ins Gespräch, wird die Rede sicher auch auf die Hühner kommen, denn sie sind ein weiteres wichtiges Standbein der Familie Staub.

Interessierten zeigt Jean-Daniel Staub gerne seinen Hühnerstall: «Es ist mir wichtig, meinen Stall jederzeit mit gutem Gewissen zeigen zu können.» Tageslicht, Frischluft und Auslauf in den Aussenbereich sind hier Standard. «Beim Blick in den Stall sind die Besucher oft positiv überrascht. Viele haben ganz andere Vorstellungen davon, wie Hühner heute gehalten werden», erzählt der Landwirt. «Darum ist es wichtig, den Leuten zu erklären, was wir hier machen.»

Sieht ein Huhn in der Schweiz auch mal Tageslicht?

Natürlich. Unser Tierschutzgesetz schreibt für alle Hühnerställe Fenster vor. Durch den Einfall von Tageslicht leben die Tiere nach ihrem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus.

Ins Tierwohl investieren

Staub selber macht kein Geheimnis daraus, dass er ein konventioneller Geflügelproduzent ist. Seine Herden sind gross. Eine persönliche Beziehung zu den Tieren hat er nicht. Dennoch steht das Tierwohl für Staub an erster Stelle. Laufend investiert er in Massnahmen, damit seine Hühner so artgerecht wie möglich aufwachsen können. Diesbezüglich ist Staub auch immer offen für Verbesserungen und Neuerungen: «Ein Projekt für die Zukunft könnte zum Beispiel die Erweiterung des Auslaufs in die Wiese sein.»

Apropos