Qualität & Sicherheit

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit
Die Haltung von Nutztieren hat in der Schweiz Tradition. Natur, Klima und strenge Gesetze schaffen hierzulande beste Voraussetzungen für artgerechte und naturnahe Produktion von qualitativ hochwertigem Fleisch.

Der Weg vom Tier auf der Weide bis zum Fleisch auf dem Teller unterliegt in der Schweiz strengen Gesetzen. Besonders wichtig – neben einer artgerechten Haltung – ist dabei der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Öko-Standards

Die Schweiz hat hohe Standards für eine umweltgerechte Landwirtschaft. Einer davon ist der Ökologische Leistungsnachweis (ÖLN). Landwirtinnen und Landwirte, die den Nachweis erbringen, werden vom Staat finanziell unterstützt. Heute wird zu 98 % nach dem ÖLN produziert. Die staatlichen Auflagen regeln

  • die Tierhaltung,
  • den Einsatz von Dünger,
  • den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln,
  • die Pflege von Biodiversitätsflächen und
  • den Boden- und Gewässerschutz.

Darüber hinaus fördert die Schweiz gezielt:

  • die Artenvielfalt,
  • besonders tierfreundliche Bedingungen bei der Tierhaltung,
  • die nachhaltige Nutzung der Sömmerungsgebiete.

Grasland Schweiz

Nicht die gesamte landwirtschaftliche Fläche in der Schweiz eignet sich für den Ackerbau. Steile Alpweiden, karge Böden und ein raues Klima verhindern eine rentable Bewirtschaftung. Doch auch dieses Grasland wird sinnvoll genutzt: Kühe, Ziegen, Schafe und andere Wiederkäuer fressen das Gras, das Heu und die frischen Kräuter. Dabei produzieren sie hochwertige Nahrungsmittel wie Milch und Fleisch sowie weitere nützliche Produkte wie Wolle und Leder.

Rinder in der Schweiz fressen 91,5 % einheimisches Futter.

Bei Familie Gschwind sind es sogar noch mehr. Im Video erzählen dir Jolanda und Werner Gschwind, weshalb genau das ihr feiner Unterschied ist.

Kurz gesagt: Die Weidewirtschaft erzeugt Nahrungsmittel auf Flächen, die sonst nicht zur Lebensmittelgewinnung nutzbar sind. Dadurch produziert die Schweizer Landwirtschaft 85 % der Futtermittel selber. Zwar stösst sie dabei Emissionen aus, humusreiche Böden wirken gleichzeitig aber auch als Speicherort für CO2.

Wasserschloss Schweiz

Die Fleischproduktion verbraucht viel Wasser. Am meisten Wasser benötigt die Produktion von Futtermitteln. Da in der Schweiz genügend Regen fällt, müssen unsere Wiesen und Felder jedoch kaum künstlich bewässert werden. Während die Landwirtschaft weltweit rund 70 % des gesamten Frischwassers verbraucht, sind es in der Schweiz lediglich 2 %.

Milchland Schweiz

Milch- und Fleischproduktion gehören in der Schweiz zusammen. Denn Kühe geben nur Milch, wenn sie jährlich ein Kalb gebären. Je nach Nutzungsrichtung wird zwischen Milchrassen, Fleischrinderrassen und sogenannten Zweinutzungsrassen unterschieden.

Kleine Schweiz

Die Schweizer Landwirtschaft ist im internationalen Vergleich eher kleinräumig. Industrielle Grossbetriebe gibt es selten, die meisten Landwirtschaftsbetriebe sind Familienunternehmen. Die Tierbestände sind überschaubar, die Transportwege kurz und direkte regionale Verarbeitung fest verankert.