Rezept

Saftiger Kalbsschulterbraten aus dem Ofen

Rezept Kalbsschulterbraten-mit Schalotten Staudensellerie Fruehlingszwiebeln und Kraeuterrisotto
  • Gesamtzeit: 1 h
  • Aktivzeit: 15 min
  • Einfach
Die Kalbsschulter ist ein Stück mit geringem Fettgehalt und hohem Bindegewebeanteil. Auf diese hellen Einschlüsse im Fleisch wollen wir auf keinen Fall verzichten, denn sie machen diesen Kalbsbraten beim langsamen Schmoren erst so richtig saftig!

Zutaten

für Personen

  • 800 g Schulter vom Schweizer Kalb
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Bund Zitronenthymian
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Bündel Frühlingszwiebeln
  • 150 g Stangensellerie
  • 2 dl trockener Weisswein
  • 1 Schalotte
  • 1 Lorbeerblatt
  • 60 g Butter
  • 250 g Risottoreis (z.B. Arborio)
  • 1 l heisse Gemüsebouillon
  • 1 Bund Kerbel
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Estragon

Nährwerte

1 Portion enthält ca.:

  • 420 kcal
  • 32 g Eiweiss
  • 36 g Kohlenhydrate
  • 16 g Fett
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei

Zubereitung

  • 1

    Kalbsschulter mit Salz, Pfeffer und Zitronenthymian würzen und mit Knoblauchzehen in einem Bräter im heissen Ofen bei 180 °C Ober- und Unterhitze (Umluft 160 °C) 30–45 Minuten garen. Frühlingszwiebeln und Stangensellerie putzen und in grobe Stücke schneiden. Den Braten mit Weisswein ablöschen und das vorbereitete Gemüse zugeben. 30 Minuten bei gleicher Hitze weitergaren. Gegebenenfalls etwas Wasser zufügen.

  • 2

    In der Zwischenzeit Schalotte schälen, fein würfeln und mit Lorbeer in der Hälfte der Butter glasig dünsten. Reis zugeben und ebenfalls glasig dünsten. Heisse Bouillon portionsweise unter ständigem Rühren zugeben, bis der Risotto eine cremige Konsistenz hat, aber das Korn noch bissfest ist. Kräuter grob hacken und mit der restlichen Butter unter den Risotto rühren.

  • 3 Kalbsschulter in Scheiben schneiden und mit Gemüse, Bratensaft und Risotto sofort servieren.

Weshalb ist das Kalbfleisch in der Schweiz rosa bis rötlich?

Die rosa bis rötliche Farbe bei Kalbfleisch ist ein Zeichen für artgerechtes Futter. In der Schweiz erhalten Kälber neben Milch ab der zweiten Woche auch Raufutter – also Gras und Heu. Dadurch wird das Fleisch leicht rosa bis rötlich.