Rezept

Capuns

Rezept Capuns
  • Gesamtzeit: 1 h 10 min
  • Aktivzeit: 1 h
  • Mittel
Man sagt, Rezepte für Capuns gibt es im Bündnerland so viele wie Grossmütter. Grund für Meinungsverschiedenheiten ist oft das Fleisch. Mit unserem Rezept gehören wir zur Fraktion, die auf Salsiz und Bündnerfleisch setzt.

Zutaten

für Personen

  • 150 g Salsiz
  • 100 g Bündnerfleisch
  • 250 g Mehl
  • 3 Eier
  • 5 EL Milch
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Zwiebel
  • 5 Zweige Peterli
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 20 Krautstiel- oder Mangoldblätter
  • 50 g Butter
  • 2.5 dl Bouillon
  • 1.5 dl Rahm
  • 75 g Rohschinken

Nährwerte

1 Portion (ohne Salat und Brot) enthält ca.:

  • 800 kcal
  • 41 g Eiweiss
  • 51 g Kohlenhydrate
  • 47 g Fett
  • enthält Gluten
  • enthält Laktose

Zubereitung

  • 1

    Für den Teig Mehl mit Eiern, Milch und einer Prise Salz verquirlen. Ca. 30 Minuten ruhen lassen.

  • 2

    In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln. Peterli und Schnittlauch fein hacken. Salsiz und Bündnerfleisch fein würfeln. Krautstielblätter portionsweise in kochendem Wasser ca. 1 Minute blanchieren. Kalt abspülen und auf einem Küchentuch ausbreiten.

  • 3

    Zwiebeln in etwas mehr als der Hälfte der Butter glasig dünsten, Kräuter, Salsiz und Bündnerfleisch zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, etwas auskühlen lassen und unter den Teig rühren.

  • 4

    Je einen EL Teig auf die Krautstielblätter geben, Blattränder einschlagen und zu einem Päckli aufrollen.

  • 5

    Bouillon und Rahm in einer grossen Pfanne zum Kochen bringen, Capuns hineingeben und bei milder Hitze 8–10 Minuten köcheln lassen.

  • 6

    Rohschinken in Streifen schneiden und in der restlichen Butter knusprig braten.

  • 7

    Capuns mit der Sauce anrichten, Schinkenstreifen darübergeben und sofort servieren.

    Dazu passt Salat oder Brot.

Wie schneidet die Schweiz in Sachen Tierhaltung ab?

Wir haben eines der strengsten Tierschutzgesetze der Welt. Es regelt beispielsweise die Fütterung und den Medikamenteneinsatz. Ausserdem fördern freiwillige Programme eine naturnahe Haltung.