Rezept

Lammgigot mit Rosmarin, Knoblauch und Feigen

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  • Gesamtzeit: 1 h 40 min
  • Aktivzeit: 30 min
  • Einfach
Beim Gigot gilt: Keine Angst vor grossen Stücken! Auch wenn es vielleicht etwas ungewohnt ist, mit ihnen zu hantieren, ihre Zubereitung ist meist sehr einfach. Wie bei dieser Lammkeule ... aber überzeuge dich doch einfach selbst davon!

Zutaten

für Personen

  • 1 Gigot mit Knochen vom Schweizer Lamm (ca. 1,8–2 kg)
  • 2 Bund Rosmarin
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Packung Suppengemüse
  • 2 dl Bouillon
  • 300 g dicke weisse Bohnen (getrocknet, über Nacht eingeweicht)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 5 getrocknete Feigen

Nährwerte

1 Portion (ohne Polenta) enthält ca.:

  • 620 kcal
  • 59 g Eiweiss
  • 32 g Kohlenhydrate
  • 26 g Fett
  • Glutenfrei
  • Laktosefrei

Zubereitung

  • 1

    Lammgigot mit einem schmalen Messer mehrmals tief einstechen und mit Rosmarinzweiglein spicken. Dann kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und in einen Bräter geben. Suppengemüse grob schneiden und mit in den Bräter geben. Die Bouillon zugeben.

  • 2

    Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 70–90 Minuten braten – je nach gewünschter Garstufe von zartrosa bis durchgebraten (Kerntemperatur: 55 °C = à point, ab 62 °C = bien cuit).

  • 3

    In der Zwischenzeit die eingeweichten Bohnen abgiessen und in reichlich Salzwasser ca. 40 Minuten weich kochen. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und in Olivenöl anbraten. Feigen in kleine Stücke schneiden und ebenfalls mit anbraten. Bohnen zugeben und unter Wenden 5–6 Minuten leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und warm halten.

  • 4

    Gigot aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Bratensatz ablösen (wenn nötig mit etwas Wasser), durch ein feines Sieb in eine Pfanne geben und etwas einkochen lassen.

  • 5

    Fleisch vom Knochen schneiden und mit den Bohnen und dem Bratensaft servieren.

    Dazu passt Polenta.

Stimmt es, dass die Landwirtschaft viel Frischwasser verbraucht?

Nicht in der Schweiz. Dank viel Regen müssen Wiesen und Weiden in der Schweiz kaum künstlich bewässert werden. So verbraucht die Landwirtschaft hierzulande nur 2% des Frischwassers, während es weltweit gesehen rund 70% sind.