Grillkunde

Das richtige Grill-Equipment

Gril Equipment
Mit der richtigen Ausrüstung macht Grillieren nicht nur mehr Freude. Tools wie ein Fleischthermometer sorgen auch dafür, dass dein Fleisch schön saftig bleibt, und mit einer guten Grillzange fällt dir das Steak nicht versehentlich in die Glut. Hier erfährst du, was du alles benötigst.

Wer schon mal in einem Baumarkt oder in einem Spezialgeschäft das Sortiment an Grillzubehör bestaunt hat, könnte sich leicht überfordert gefühlt haben. Wir zeigen dir, welches Grillzubehör wirklich sinnvoll ist und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

Ohne Grillzange geht gar nichts

Grillfleisch will gewendet werden. Dafür solltest du nie eine Fleischgabel verwenden, da sie Löcher ins Fleisch sticht und Fleischsaft ausläuft. Weil das Wenden manchmal sehr schnell geschehen muss, sollte eine Grillzange einhändig bedienbar sein und gut in der Hand liegen. Dafür braucht sie einen Feder- oder Scherenmechanismus. Auch ganz wichtig: Die Zange soll an der Spitze Zacken oder Wellen aufweisen, damit das Fleisch nicht abrutscht.

Grill-Grillzange

Burger brauchen einen Wender

Hamburger sind insbesondere im rohen Zustand zu weich für eine Grillzange. Hier kommt am besten ein Wender zum Einsatz – eine Art Bratschaufel aus flachem Edelstahl. Auch beim Wender solltest du darauf achten, dass er gut in der Hand liegt.

Grill Fleischwender

Für alle, die es genau wissen wollen:

Gute Gründe, die für Schweizer Fleisch sprechen.

Mit Grillthermometer zur Perfektion

Worauf schwören Anfänger wie Fortgeschrittene, wenn sie beim Grillieren auf Nummer sicher gehen wollen? Genau: auf ein Grillthermometer, das präzis anzeigt, wann die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. Analoge Thermometer funktionieren ohne Strom und müssen nur ins Fleisch gesteckt werden, damit sie die Kerntemperatur anzeigen. Beim indirekten Grillieren musst du allerdings jedes Mal den Deckel öffnen, um die Temperatur ablesen zu können. Das ist erstens umständlich und verursacht zweitens unerwünschte Temperaturschwankungen.

Grill Grillthermometer

Bei digitalen Thermometern wird eine Sonde ins Fleisch gesteckt, und ein hitzebeständiges Kabel führt zur digitalen Temperaturanzeige. Der Vorteil: So kannst du auch bei geschlossenem Grilldeckel messen. Die meisten digitalen Grillthermometer melden mit einem Alarmton das Erreichen der Kerntemperatur, und ganz ausgefuchste Exemplare verbinden sich sogar mit einer App auf deinem Smartphone. Wichtig beim Kauf: Achte darauf, dass die Sonde und das Kabel bis zu 380 Grad aushalten, dann verzeihen sie auch den versehentlichen Kontakt mit der Glut. Eine Tabelle zu Garstufen und Kerntemperaturen verschiedener Fleischstücke findest du hier.

Fürs grosse Reinemachen: die Grillbürste

Um den Nutzen einer Grillbürste zu verstehen, braucht es etwas Vorwissen: Ein Grillrost wird immer heiss gereinigt, denn so lassen sich Fett- und Russrückstände am besten entfernen. Was heisst das für die Bürste? Nun, ein langer Stiel ist ein Muss, denn damit sinkt das Risiko, dass du dir bei der Arbeit Verbrennungen holst.

 

Grill-Grillbuerste

Je nach Art des Grillrosts kommen unterschiedliche Borsten zum Einsatz: Ein Edelstahl-Rost verträgt Edelstahlborsten. Gusseisenroste, ob emailliert oder nicht, sollten mit einer weicheren Messingbürste gereinigt werden. Viele Modelle verfügen auch über einen praktischen Schaber, mit dem grober Schmutz entfernt werden kann.

Gegen Brandblasen: Grillhandschuhe

Grillhandschuhe schützen dich zuverlässig vor Verbrennungen durch Funkenflug oder Unachtsamkeit und sind feuerfest. Der Schutz wird meist durch Aramidfasern erreicht, wie sie auch in Raumanzügen als Hitzeschild verwendet werden. Wichtig ist die Wahl der richtigen Grösse, sonst fehlt dir das nötige Gespür. Am besten testest du im Laden mit einer Grillzange, ob du mit dem Handschuh klarkommst.

Grill Grillhandschuhe

Sonstiges Equipment

Mit den bisher aufgezählten Hilfsmitteln bist du eigentlich schon bestens gerüstet. Für spezielle Grilladen gibt’s weiteres Zubehör:

Mit Grillspiessen aus Metall können kleinere Fleischstücke am Spiess gebraten werden. Der Vorteil gegenüber Holz: Metallspiesse verbrennen nicht und können immer wieder verwendet werden.

Mit einem Pizzastein kannst du im geschlossenen Grill knusprige Pizzen, Flammkuchen oder Hamburger-Buns backen. Wichtig ist, dass du den Stein vor dem Gebrauch gut aufheizt.

Ein Pouletbräter erlaubt dir, ein ganzes Poulet aufrecht zu grillieren, und fängt den austretenden Fleischsaft auf. Ganz nützlich für die hygienische Variante des berühmten Beer-Can-Chicken.

Eine Grillpfanne aus Gusseisen lässt dich den Grillprozess besser steuern und ist insbesondere auch für Gemüse geeignet. Rillen in der Pfanne sorgen dafür, dass dennoch ein Brandmuster auf dem Grillgut entsteht.

Hitzebeständige Grillmatten oder -folien versprechen sauberes Grillieren ohne Fett, das in die Glut tropft. Das Fleisch bleibt nicht an der Folie kleben, und der Rost bleibt stets blitzblank. Allerdings verhindern die Matten auch die beliebten Grillstreifen auf dem Fleisch.

Stimmt es, dass die Landwirtschaft viel Frischwasser verbraucht?

Nicht in der Schweiz. Dank viel Regen müssen Wiesen und Weiden in der Schweiz kaum künstlich bewässert werden. So verbraucht die Landwirtschaft hierzulande nur 2 % des Frischwassers, während es weltweit gesehen rund 70 % sind.

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